Die Lage in 2000
Situation im Jahre 2000
Die Angaben für Wachstum des GNP im Jahr 2000 bestätigen das allmähliche Wachstum der tschechischen Wirtschaft in zwischenjährlichen Tempo das 2 % überschreitet. Im Jahre 2001 ist das Wachstum 3 % vorausgesetzt.
Die Wirtschaftsbelebung hat positiv auch die Entwicklung des Verbrauchs der Stahlprodukten beeinflußt. In beiden Fällen kann man es als Erholung bezeichnen. Nochmals wiederholt sich die Situation, in der Lieferungen ins Inland schneller als für den Export wachsen. (8.1 % bzw. 5.2% bei Stahlprodukten im ganzen; 7.7 % bzw. 6.2 beim Walzgut). Beide entscheidende Zweige der Abnehmer - Industrie und Bauwesen haben sich mit positiver Wirkung auf Stahlverbrauch erholt.
Die Lage der Stahlindustrie hat sich im 2000 langsam verbessert. Vollnutzung des möglichen Nachfrageanstieg in Inland und Ausland war bei einigen Gesellschaften durch innere Probleme gehemmt. Von 3 integrierten Werken nur Trinecke Zelezarny, a.s. konnten voll die Zunahmedynamik der Anfrage nutzen. Weitere zwei Betriebe noch immer im Besitz des National Vermögensfonds (Treuhand) mußten die Schwierigkeiten überwinden. In Nova hut, a.s. ist es nicht gelungen die Anlaufparameter der neuen Schlüsselkapazität des sog. Minimil zu erreichen was den wesentlichen negativen Einfluß an Betriebswirtschaft und Dynamik der Herstellungsentwicklung als Folge hat. In Vitkovice, a.s. hat sich die Lage des mangelndem Betriebskapitals durch Wirkung der angenommenen Regierungsmaßnahmen allmählich stabilisiert, und Die Stahldivision schreibt wieder schwarze Zeilen.
Die Erzeugung im Vergleich mit weiteren Ländern der ehemaligen RGW stieg nicht mit so einem hohen Tempo. Im Stahl wurde es im Vergleich zu 1999 12% und in Walzgut 7.6%. Weitere Zunahme von Einfuhren führt dazu, daß sich die Einfuhren an Deckung des einheimischen Verbrauchs schon mit 55 % beteiligen. Der Regierung wurde Material (Studie) „Objektivierung der 1. Etappe der Umstrukturierungsstudie der Stahlindustrie“ vorgelegt. Nochmals bestätigten sich die Ergebnisse der ersten Etappe für die Stahlverbrauchentwicklung.
Im April 2001 hat die Firma Eurostrategy Consultants (Sieger des Tender) die sog. Phare Etappe der Umstrukturierungsstudie beendet. Ihre Vorschläge zu Realisierung werden in Dokument für Regierung einarbeitet und im Juli behandelt.




