Die Lage in 2002
Die Nachfrage nach Stahlprodukten ist im 2002 günstig angestiegen. So konnten am Ende des Jahres die Kapazitäten im vollen Umfang betrieben werden. Beide Gesellschaften mit großen ökonomischen Problemen (Nova hut, a.s. und Vitkovice, a.s.) haben ihre Lage wesentlich verbessert und sind wieder in schwarzen Zahlen. Die größte Gesellschaft Nova hut, a.s. befand sich am Jahresende kurz vor Privatisierung. Der Produzent von Blechen – Vitkovice Steel., a.s. (gegründet in der Hälfte des Jahres durch Ausgliederung aus Vitkovice, a.s. im Rahmen des staatlichen Hilfsprogramms) – erzielt jetzt gute Ergebnisse. Der Regierung nach gibt es deshalb keine Not um jeden Preis diese Gesellschaft zu privatisieren und es wird ein passender Bewerber gesucht.
Trotzdem bleibt es eine von den wichtigen Privatisierungsaufgaben des Staats. Der dritte von integrierten Werken – Trinecke zelezarny, a.s. – ist ökonomisch stabile Gesellschaft. Bildung von Produktionsketten mit Ziel die höhere Verwertung der Produktion zu erreichen bleibt die Kernstrategie der Entwicklung in dieser Gesellschaft.
Der sog. National Umstrukturierungsprogramm der Stahlindustrie wurde in EU Behörde beurteilt und abgestimmt. Regierung hat dabei die zusätzlich gestellten Bedingungen EU akzeptiert. Es sollen z.B. Kapazitäten im Umfang von 590 Kt liquidiert werden – es wurde dazu der entsprechende Plan vorgelegt. Es wird regelmäßig zweimal im Jahre ein ausführliches Monitoring ausgeübt – das erste im März 2003 und letzte im März 2007.
Die Absatzaussichten bleiben für dieses Jahr optimistisch. Langfristig sieht man Reserven in dem Stahlverbrauch in den noch immer hinkenden Aktionen der Infrastruktur.
Neue Welle von Investieren kommt mit neuem Eigentümer in Nova hut, a.s. (neues Name der Gesellschaft ISPAT – NOVA HUT a.s.) - LNM Group.




