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Die Lage in 2004

Stahlindustrie in Tschechischer Republik hat von allgemein günstiger Lage am Stahlmarkt 2004 Gebrauch gemacht. Produktionsumfang hat aber nicht deutlich gestiegen. Die Kapazitätsmöglichkeiten sind praktisch ausgeschöpft. National Umstrukturierungsprogramm verpflichtet zu Liquidierung eines Teiles von Kapazitäten und nur ein Werk hat mit Zustimmung der EK Liquidierung einer Walzstrecke um ein Jahr vertagt.

Große Beiträge notiert schon zweites Jahr das größte Stahlwerk in Tsch.R. – Mittal Steel Ostrava. Die haben der Gesellschaft erlaubt eine sonderbare Abfindung auf eigene Kosten auszuschreiben. So konnte man die Abgänge von überflüssigen Mitarbeitern beschleunigen.

LNM Holdings hat wieder bewiesen, daß er aus scheiternden Gesellschaften gut gehende Werke gestalten kann. Auch weiteres noch vor Privatisierung stehendes Werk – Vitkovice Steel - hat seine Position gestärkt. Bis Ende des Januars haben 19 Bewerber ihre seriösen Interessen geäußert. Es ist angebotener Preis mehr als 4 Mrd. Kronen erwartet. In beiden Fällen hat mehr als Volumen an den Gewinnanstieg die Rationalisierung des Managements gewirkt.

Trinecke zelezarny sind weiter am Weg der Ausbesserung des Produktionssortiments zugunsten hoch verwerteter Produkten vorgerückt. Auch die Aussicht auf 2005 haben alle drei Gesellschaften optimistisch. So ist es auch bei den Verarbeitern der Stahlprodukten – Rohwerke, Drahtziehereien.

Alles fand Echo auch in Investierungsvorhaben. So soll die Investierungsintensität um 30% im Vergleich mit 2005 steigen.

Weiter positive ist die Entwicklung im Bauwesen und Industrie. So kann auch die Perspektive inländischer Stahlnachfrage günstig sein.

Vor der Stahlindustrie stehen aber auch Aufgaben mit Mangel und hohen Preisen von Inputen fertig werden. Auch der ganze Prozeß des Emissionshandels wird nicht problemlos sein.

Als positive kann die Bemühung des Ministeriums für Industrie und Handel um einen Stimulierungssystem für Sammeln und Verarbeiten des Schrotts sein. Hier soll man eine Intensivierung bei Verarbeitung von Amortisationsschrotts erreichen. Als positive kann auch die Tatsache des fünfjährigen Kontrakts für Kohle und Kokslieferungen bezeichnen.